Fear le Funk presents Exile (Dirty Science, Los Angeles) x Zuzee x Fuzl

Music Production Center – kurz MPC – bezeichnet eine Serie von Samplern und Sequenzern bzw. Drumcomputern des japanischen Elektronikherstellers Akai. Im Hip Hop wird mit der MPC bekanntlich gerne in den Wohnzimmern bis Studios rund um den Globus an den knackigen Beats geschraubt, die uns allen seit jeher ans Herz gewachsen sind. Dass man damit aber auch formidable Live-Musik fabrizieren kann, stellt etwa der kalifornische Producer und DJ Exile (Dirty Science, Los Angeles) regelmäßig auf den Bühnen dieser Welt unter Beweis. Der Dirty Science Labelhead versüßt uns den Ostersonntag mit einem seiner herausragenden Live-MPC & DJ-Sets. Tatort: Das Celeste. Die musikalische Abrundung liefern The One and Only DJ Zuzee (Waxolutionists) und Funky Fuzl (Dogtown Boys) der ebenfalls Live an der MPC einen Ausschnitt seiner Produktionen vorstellen wird. Außerdem an den Abspielgeräten nicht fehlen werden die Fear le Funk Residents Ottomatic & Stanley Stiffla. Bleibt nur eine Frage offen: Gute Musik und ein besonderes Live-Erlebnis nach dem Osterschmaus gefällig? Dann hier die Terminnotiz: Sonntag, 05.04.2015 – 22:00 Uhr, Celeste, Hamburgerstraße 18, 1050 Wien.

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Exile (Dirty Science, Los Angeles) Live MPC- & DJ-Set
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Zuzee (Waxolutionists)
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Funky Fuzl (Dogtown Boys) Live MPC-Set
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Ottomatic (Fear le Funk)
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Stanley Stiffla (Fear le Funk)
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Sonntag, 5. April 2015 (der Folgetag ist ein Feiertag!)
Start: 22:00 Uhr

Celeste
Hamburgerstraße 18
1050 Wien

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Eintritt, Abendkassa: € 9

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Exile (Dirty Science, Los Angeles)

Man könnte meinen, der Kalifornier Aleksander Manfredi a.k.a. Exile sieht es als seine Mission an den Beweis anzutreten, dass es immer noch möglich ist, ganz einfach nur mit ein paar Jazz, Funk oder Soul Platten und einer MPC zeitlose Beat-Klassiker zu erschaffen. Warm, leicht entrückt, aber dennoch präzise klingen seine Produktionen einer gewissen leider viel zu früh verstorbenen Beat-Legende aus Detroit nicht unähnlich, transportieren sie Melancholie und Soul aber auf eine zurück gelehntere Art und Weise, welcher man den permanenten Sonnenschein seiner Heimat deutlich anmerkt.
Neben den musikalischen Anfängen mit der Crew Emanon in der gemeinsam mit dem damals noch rappenden Aloe Blacc erste Produktionen und spätere Alben das Licht der Releasewelt erblickten und zahlreichen Einzelproduktionen für eine Liste namhafter MCs, stechen in seinem Schaffen vor allem die Album-Kollaborationen mit Blu (Below The Heavens) und Fashawn (Boy Meets World) hervor. Bereits 2007 schufen Blu & Exile mit Below the Heavens einen Underground Meilenstein, der gut und gerne als All Time Classic bezeichnet werden kann. Ganz lässig wurde seinerzeit durch maximal gelungenes Zusammenspiel von Beat, Lyrics und Stimme, dem anno dazumal leicht angestaubten Genre Hip Hop Frische für das neue Jahrtausend eingehaucht. 2009 folgte mit seiner Instrumental LP Radio (via Plug Research Records) ein weiterer Meilenstein, noch lange bevor Hip Hop Instrumental-Scheiben wirklich “salon-fähig” wurden.
Wunderbar jedenfalls, dass es Exile mit seinem Label Dirty Science ermöglicht, immer wieder frische Wortartisten wie seinerzeit Fashawn (der mittlerweile auf Nas’ Mass Appeal Label sein neues Album The Ecology veröffentlicht hat, überwiegend produziert durch Exile) oder dieser Tage Johaz (unter dem gemeinsamen Projekttitel Dag Savage) und Choosey (mit dem das exekutiv durch Exile produzierte Premierenalbum Left Field entstand), eine breitere Bühne zu geben.
Nebenbei ist Exile wohl einer der gekonntesten Live-Artisten an der MPC, wie sicherlich jeder bestätigen wird der das Vergnügen hatte, diesem Herren schon mal bei einer seiner Shows auf die Patterns und Finger schauen zu dürfen. Wir freuen uns auf ein kombiniertes Live-MPC & DJ-Set des Kaliforniers.

Fear le Funk presents Radio Love Love …because we hate hate

Wovon braucht es dringend mehr, wenn man sich die aktuellen Medienschlagzeilen vielerorts zu Gemüte führt? Toleranz und Liebe. Beides kann zum Beispiel perfekt durch Musik transportiert werden. Nicht nur aber auch aus diesem Grund lädt Fear le Funk die guten Männer des Radio Love Love DJ-Teams, alias Hulk Hodn, Twit One (Entbs) & Memyselfandi aus Köln nach Wien: Because they hate hate…as well as we do! Außerdem im Salon des Cafe Leopold an den Abspielgeräten: Funk Connoisseur Ra-b Groovebuz (Dusty Crates) und die Fear le Funk Residents Ottomatic & Stanley Stiffla. Das Cafe wird zur Hosted By Area von That Good Ẅibe Collective alias CN, SNDMN, Sara, Tmnit & Mandarina Caramba. Heißt soviel wie: Hip Hop, Rap, Jazz, Soul, Brazil, Cutting Edge Beats, Free Hugs, Disco, Afrobeat & WayOutMuzak für Sie und Ihn. Terminnotiz: Samstag, 28.02.2015 – 21:30 Uhr, Cafe Leopold, Museumsplatz 1, 1070 Wien.
Unsere Empfehlung: Tanzstiefel anlegen.

◄ Salon:

Radio Love Love a.k.a. Hulk Hodn, Twit One & Memyselfandi (Entbs/Radio Love Love, Köln)
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Ra-b Groovebuz (Dusty Crates)
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Ottomatic (Fear le Funk)
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Stanley Stiffla (Fear le Funk)
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◄ Live Visuals:

Syrup Visuals (New Collective)
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◄ Cafe:

That Good Ẅibe Collective a.k.a. CN, SNDMN, Sara, Tmnit & Mandarina Caramba
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Samstag, 28. Februar 2015
Start: 21:30 Uhr

Cafe Leopold
Museumsplatz 1 (MQ)
1070 Wien

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Eintritt, Abendkassa: € 8 ← 00:00h → € 10

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Radio Love Love – Hulk Hodn, Twit One & Memyselfandi

Gelangweilt von bestehenden Radiostrukturen und Formaten mit dem Willen, ihr eigenes Programm zu gestalten, schufen die Kölner Produzenten und DJs Hulk Hodn, Twit One und MemyselfandI 2009 ihre eigene Plattform, um ihre Lieblingsmusik mit Gleichgesinnten zu teilen. Entstanden ist dabei Radio Love Love – die Web-Radioshow des Vertrauens mit mittlerweile beinahe 200 produzierten Episoden.
Twit One moderiert die Radio Love Love Episoden. Er sammelt gute, alte Soulmusik, Reggae, Jazz und World Music. Hulk Hodn – Ko-Produzent und DJ des Kölner Duos Retrogott & Hulk Hodn – verfügt über eine umfangreiche Sammlung von Rap-Platten mag es aber auch, Jazz zu samplen und aufzulegen. Memyselfandi berühmt für seine Showeinlagen während des Auflegens, spielt am liebsten Hip Hop aber auch Soul & Jazz stehen bei ihm hoch im Kurs. Gespickt mit unverwechselbaren Jingles (Stichwort: “Lylylylyly“) und Shout-Outs von Größen der Musikszene wie u. a. Pete Rock, Lord Finesse, Declaime, Talib Kweli, Kool Keith, Large Professor, Guilty Simpson, sowie regelmäßigen Spezialsendungen von, mit und zu diversesten musikalischen Artisten und Labels wurde in kürzester Zeit ein einzigartiges Radioprofil im World Wide Web geschaffen. Musikalisch liegt der Schwerpunkt bei Soul, Hip Hop und Jazz, ohne dabei weitere Genres von Brasil, Reggae bis hin zu World Music auszuschließen.
Auf einen Programmdirektor oder Richtlinien wird bewusst verzichtet. Hier geht es einzig und allein darum, musikalische Liebe unter die Menschen zu bringen. Die Message wird und wurde verstanden. Schnell fand sich eine treue Hörerschaft, die seitdem gespannt auf die regelmäßig produzierten, nächsten 120 erfrischenden Minuten musikalischer Freuden zusteuert. Auch in den großen und kleinen Festsälen unserer Breitengrade hat der Radio Love Love Sound seine Freundinnen und Freunde auf den Tanzflächen gefunden. Am 28. Februar gibt’s den R.L.L. Sound dann erstmals in Wien auf die Gehörgänge und Tanzgelenke. Überraschungen nicht augeschlossen…

Fear le Funk presents Galv x Shema x Rob Hak x Fuzl x
Mono:Massive x D.Dawg x Poe EP Releaseparty x Nastea x Mr. 3st

Wir mögen Raps und wir mögen Beats. Am liebsten wenn sie fresh sind. Soweit nichts neues. Seit dem grandiosen Abend rund um Pierre Sonality und Huhnmensch im Einbaumöbel – 1bm, verspürten wir allerdings den Drang eine neuerliche “Funky-Space-Party” an selber Stelle zu initiieren. Darum lädt Fear le Funk die aus Rottweil stammenden, mittlerweile großteils in Stuttgart lebenden Dogtown Boys rund um den “Hüter des Stargates” alias Galv (of the 3 Moonz/FV, Dogtown Boys/OGR), Shema (Guave Musik), Rob Hak und Fuzl (Dogtown Boys) zu einer gemeinsamen Zelebration des guten Sprechgesangs und knackig-frischen Beatgetöns in das Einbaumöbel – 1bm.
Dazugesellen sich Dope-Beat-Institution Mono:Massive (Radio Juicy/Duzz Down San), der aus Wels stammende D.Dawg (mit seiner frischen Drawgs EP im Gepäck), sowie 1bm-Freestylesession Co-Host Poe, der die Gelegenheit am Schopf packt und seine neue EP Poetologisch vorstellen und zelebrieren wird! An den Abspielgeräten sorgen Nastea (Dogtown Boys/OGR), Mr. 3st (3st Music) und die Fear le Funk Posse alias Ottomatic & Stanley Stiffla für die passenden Pre- & Aftershow Sounds. Tag, Zeit & Ort des Geschehens: Freitag 20. Februar 2015, 21:00 UhrEinbaumöbel – 1bm, Gürtelbogen 97, 1090 Wien. Was sollen wir euch noch erzählen: Strictly Beats & Rhymes, am liebsten funky-fresh, die ganze Nacht lang.

◄ Strictly Beats & Rhymes Live w/:

Galv (of the 3 Moonz/FV, Dogtown Boys/OGR, Stuttgart)
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Shema (Guave Musik, Stuttgart)
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Rob Hak (Dogtown Boys, Rottweil)
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Fuzl (Dogtown Boys)
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Mono:Massive (Radio Juicy/Duzz Down San)
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D.Dawg (Drawgs EP)
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Poe (1bm Freestylesession) – Poetologisch EP Releaseparty
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◄ On Decks:

Nastea (DN&DG, Dogtown Boys/OGR, Stuttgart)
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Mr. 3st (3st Music)
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Ottomatic (Fear le Funk)
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Stanley Stiffla (Fear le Funk)
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◄ Supported By:

Radio Juicy
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Guave Musik
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Dogtown Boys
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Freitag, 20. Februar 2015
Start: 21:00 Uhr
Stagetime: 22:00 Uhr

Einbaumöbel – 1bm
Gürtelbogen 97
1090 Wien

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Unkostenbeitrag: € 5 (Mindestspende)

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Out Now: Huhnmensch – Nicht Alles Was Flügel Hat Fliegt

Das Huhnmensch Debütalbum ist da. Nicht Alles Was Flügel Hat Fliegt setzt dort an, wo die letzte der ersten drei EP-Reisen (Die fabelhafte Welt der Amnesie) des erweiterten Trios endete. Man bleibt sich musikalisch einerseits treu, zeigt auf 17 (und ein wenig) Anspielstationen mit den Featuregästen Alesh The 3st, Böser Wolf, MENt, Ole Zett (alias Qwer) & Pi Papo (alias Hacklerberry Pi) aber andererseits auch frische Facetten. Vom Jungfernflug zur Talfahrt, vom Tellerwäscher zum Tellerwäscher, vom halben Menschen zum halben Huhn – und das in einer knappen Stunde voller Beats, Cuts und Rhymes mit aller Frustration, Hoffnung, Konsterniertheit und Realität der Huhn-humanen Lebenswelt. Man kann sagen: diese flugunfähigen Hühner sind endlich flügge geworden.

Huhnmensch – Nicht Alles Was Flügel Hat Fliegt

Endlich LP. Nicht Alles Was Flügel Hat Fliegt. Es gibt ihn also noch, den Longplayer – dieses Ding, das irgendwie nicht in deine Youtube-Playlist passt, dafür auf ein 60-Minuten Tape; dessen 58 Minuten einfach zu lang sind für deine Solariumsession, dafür perfekt die Zeit abstoppt für dein gefülltes Hühnchen im Rohr (180°); dessen 17 Tracks einfach zu viele sind für ein Soundcloud-Snippet, dass dafür so viele Anspielstationen hat, wie die Nightline, die dich nach Hause bringt; deren Features dir zwar fremder sind als deine Facebook-Freunde, die dafür aber in verrauchten Spelunken, im Studio, in WGs und nicht in der Dropbox entstanden sind. LP – So etwas passiert eben, wenn man zu lange keine EP’s macht.

 

Huhnmensch – das ist halb Huhn, halb Mensch, das ist halb Minderwertigkeitskomplex halb Größenwahn. Das ist Huhnmensch himself, frei nach dem Motto: mit Selbstaufgabe zur Selbstaufgabe. Ein Penner liegt am Boden, doch verliert dabei den Humor nicht, ganz & gar nicht: er behält den Funk.
Das ist Emil F., eine handvoll verstaubter Drumbreaks, eine MPC, ein Klischee vom Vinylliebhabenden Crate-Digger, immer auf der simplen Suche nach dem Sinn im Sample und dem passenden Cut. Die Kick kracht, die Snare zischt – irgendwo dazwischen wird ohne Rücksicht auf Verluste Jazz, Funk & Soulgeschichte von schwarzem Plastik gerissen, der Moog angeworfen und das Ganze zu Dopeness auf Mikrochips verarbeitet.
Das ist Stanley Stiffla, der Mann hinter der Liveshow, der, der seine Plattenspieler streichelt und den Überblick behält, wenn es draußen schon hell wird, und sich niemand mehr an den Vortag erinnern will. Huhnmensch: das sind drei verlorene Nomaden denen der Fluxkompensator irgendwo auf dem Weg abhanden kam. Back to the basics – geändert hat sich nix.

Stream & Tracklist

Kompletter Albumstream & Tracklist via Bandcamp

Digital erhältlich via

und den Streaming-Diensten Spotify, Deezer & Rdio.

Video & Soundcloud: Huhnmensch – Für Imma & Eklig

Pünktlich zum Albumrelease ist übrigens auch das Video zu Für Imma & Eklig als
The Message Premiere inklusive Huhnmensch-Feature erschienen.

Auf Soundcloud ist Für Imma & Eklig ebenso zu finden.